Die neue Wohnung

Anzeige:

neue WohnungEine neue Wohnung finden, was ist zu beachten und wo kann man sparen?

Bevor Sie eine neue Wohnung suchen, sollten Sie sich zunächst darüber im Klaren sein, wie viel darf die Wohnung maximal kosten? Eine grobe Faustregel besagt, dass nicht mehr als ein Drittel des Nettoeinkommens für die Miete aufgewendet werden sollte. Wie lange sich diese Regel bei steigenden Mietpreisen noch halten kann, bleibt dahingestellt.

Nach der Budgetfrage geht es um die Lage der Wohnung, wollen Sie zentral wohnen, zahlen Sie gerade in Großstädten deutlich mehr als auf dem Land oder am Stadtrand. Ein großer Vorteil wäre bei zentraler Lage, dass man evtl. auf ein Auto verzichten kann. Die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ist meist billiger als ein eigener PKW. Der Unterhalt fürs Auto würde komplett entfallen und könnte in die Miete gesteckt werden. Ein weiterer angenehmer Nebenaspekt ist die gesparte dauernde Parkplatzsuche.

Suchen Sie sich interessante Angebote, z.B. über ein Immobilienportal im Internet, prüfen Sie, ob sich Ihre Mietvorstellungen mit Ergebnissen des Portals übereinstimmen. Liegt der Mietpreis für die Wohnung im Rahmen, überlegen Sie, ob sie die Wohnung alleine oder zu zweit beziehen. Wäre die Wohnung auch bei Trennung oder Arbeitslosigkeit finanzierbar?

Noch ein Tipp für die Wohnungssuche, hier könnten Printmedien, also Zeitungen mit Immobilienteil, sehr interessant sein. Viele Vermieter scheuen den großen Andrang auf Ihre Wohnung oder erhoffen sich durch die Platzierung in den Zeitungen bessere Mieter.

Haben Sie ein passendes Objekt gefunden, gilt es andere Bewerber auszustechen, sofern die Wohnung überhaupt noch frei ist. Schaffen Sie es zur Wohnungsbesichtigung, haben Sie schon mal den ersten Fuß in der Tür um den Zweiten nachzuziehen, gilt es den Vermieter zu überzeugen. Dem Vermieter geht es in erster Linie um Sicherheiten, er möchte seine Wohnung in ordentlichen und pflichtbewussten Händen, vor allem mit Bezug auf die Miete, wissen. Zum Besichtigungstermin sollten Sie Folgendes mitbringen:

  1. die letzten drei Gehaltsabrechnungen
  2. eine Schufa-Auskunft (Tipp: Schufaeintrag und Bürgerrechte – Schufa Auskunft kostenlos)
  3. eine Mietschudlenfreiheitsbescheinigung (eine Bescheinigung des Vorvermieters, dass immer pünktlich und voll gezahlt wurde. Vordrucke sind im Internet zu finden)
  4. Manchmal sogar den Arbeitsvertrag, um sehen zu können, ob das Arbeitsverhältnis befristet ist

Genau genommen hat der evtl. künftige Vermieter kein Recht auf diese Unterlagen aber im Umkehrschluss haben Sie auch kein Recht drauf, weiter im Auswahlverfahren berücksichtigt zu werden. Also wenn Sie die Wohnung haben wollen, sollten Sie die genannten Unterlagen sauber und ordentlich vorzeigbar haben. Zudem müssen Sie auf Fragen gefasst sein, die Ihr Privatleben betreffen, nicht nur, ob Sie Raucher sind oder Tiere haben, nein auch nach Ihren “Partyaktivitäten” teilweise gut versteckt im Small-Talk möchte der Vermieter wissen, ob sie eher lauter oder ruhiger Zeitgenosse sind. Hier können Sie die Wahrheit optimieren aber Sie sollten nicht Lügen, werden Sie z.B. nach einem Haustier gefragt, verneinen das und kommen zum Einzug mit einem großen Hund, kann es schnell zu größeren Problemen kommen.

Der Mietvertrag, was ist zu beachten?

Sie haben es geschafft, die Wohnungsbesichtigung war ein Erfolg, die Wohnung passt, der Vermieter ist zufrieden und der Mietpreis ist zahlbar, jetzt geht es an den Mietvertrag aber auch hier gibt es einige Dinge zu beachten.

  1. Eine saubere Form des Vertrags ist zwingend erforderlich, alle Vertragsparteien müssen voll mit Name und Anschrift benannt sein, zudem muss der Vertrag richtig datiert und korrekt ausgefüllt sein. Genaues lesen ist hier unumgänglich, sollten Sie sich nicht sicher sein, legen Sie den Vertrag zusätzlichen Personen mit entsprechender Kenntnis vor.
  2. Achten Sie auf eine saubere Auflistung des Mietobjekts, dazu zählt nicht nur die Lage und die genaue Größe, sondern auch die schriftliche Zusicherung von Keller und Stellplatz sofern im Vorfeld vereinbart. Gerade die Größe der Wohnung ist nicht nur für den Mietpreis pro m² interessant, oft wird die Wohnungsgröße auch zur Bemessung der Betriebskosten hinzugezogen.
  3. Betriebskosten sollten klar erkennbar, nachvollziehbar und vor allem im Rahmen sein.
  4. Sollte die Wohnung bereits Schäden aufweisen, achten Sie darauf, dass der Zustand der Wohnung in einem Übergabeprotokoll festgehalten wird, aber auch bei einwandfreien Wohnungen, sollten beide Parteien den Zustand in einem entsprechenden Übergabeprotokoll festhalten.
  5. Halten Sie auch die Zählerstände, Gas, Wasser (sofern möglich), Strom etc. fest. Dies kann separat als auch im Übergabeprotokoll erfolgen.
  6. Die Dauer des Mietverhältnisses sollte ebenfalls fixiert werden, ist es auf Dauer oder befristet?
  7. Eventuelle Tierhaltung sollte ausdrücklich im Vertrag erlaubt sein, sofern zugesichert.
  8. Fordern Sie eine Hausordnung an mit den Regelungen zur evtl. Gartennutzung, zum Treppenputz oder Winterdienst oder Ähnlichem ein, vor allem dann, wenn Sie die Kenntnis der Hausordnung quittieren.
  9. In der Regel wird für die neue Wohnung eine Kaution fällig, diese Mietkaution darf nicht mehr als 3 Monatsmieten betragen (Tipp: Kein Geld für die Kaution? Mietkautionsrechner am Ende der Seite.)
  10. wie immer gilt, den Vertrag genau lesen und nichtverstandenes, bei einer Person Ihres Vertrauens oder bei einer dritten, unabhängigen Person mit entsprechender Kenntnis, erfragen.

 

Kann man den Mietvertrag unterschreiben am besten direkt folgende spartipps befolgen:

 

Wer umzieht oder seine erste Wohnung bezieht, hat in der Regel schon hohe Kosten durch neue Möbel, Renovierungen oder andere Ausstattungen und Anschaffungen. Dann noch die hohe Mietkaution…? Wer die Kaution abstottern möchte, sollte sich denMietkautionsrechner anschauen. Die Mietkaution wird vorgestreckt und man kann Sie mit kleinen verzinsten Beträgen ganz entspannt zurückzahlen.