Natürliche Schädlingsbekämpfung – Tipps

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Schädlinge und Plagegeister gibt es in jedem Sommer. Sie schwirren durch das Haus und den Garten und einige von ihnen sind nicht nur lästig, sie sorgen auch für schmerzhafte Stiche. Es ist einfach, in die Drogerie oder in die Apotheke zu gehen und sich die berühmt berüchtigte chemische Keule gegen gegen Mücken, Wespen, Bienen und Schnecken zu kaufen, aber es geht auch anders, denn es gibt sehr gute natürliche Mittel gegen Insekten und Co.

Natürliche Mittel gegen Insekten

Mücken bringen so manchen um die wohlverdiente Nachtruhe und die Stiche sind schmerzhaft. Wer verhindern will, von einer Mücke gestochen zu werden, der sollte zum einen ein Schutzgitter vor dem Fenster anbringen und am Tag helle Kleidung tragen, denn Mücken lieben es, sich auf einem dunklen Untergrund breitzumachen. Ist es aber dann doch passiert und die Mücke hat zugestochen, dann hilft zum einen ein wenig Spucke als Sofortmaßnahme und danach sollte man, um den Juckreiz zu lindern, den Stich mit einer Zwiebelhälfte einreiben, denn das lässt den Stich abschwellen und wirkt dazu auch noch antibakteriell. Das Gleiche gilt auch für einen Bienen- oder Wespenstich, vorausgesetzt man entwickelt keine allergischen Reaktionen, denn dann muss man sofort zum Arzt. Das gilt auch, wenn eine Biene, Wespe oder Mücke in den Mund- oder Rachenraum sticht. Um Bienen und Wespen von der Kaffeetafel im Garten fernzuhalten, ist eine aufgeschnittene Zitrone, die mit Gewürznelken gespickt wird, eine gute Sache, denn diesen Geruch mögen die Insekten nicht besonders. Fliegen kann man übrigens sehr gut verscheuchen, wenn man eine kleine Schale mit Wasser mit einem Schuss Petroleum aufstellt.

Tipps gegen Schädlinge im Garten

Im Garten können Schädlinge den letzten Nerv töten. Besonders wenn man Gemüsebeete hat, dann sind gefräßige Schnecken ein Albtraum. Aber auch in diesem Fall geht es ohne Chemie. Während sich die Schnecken, die ein Häuschen auf dem Rücken tragen, sich vorwiegend von welken Blättern ernähren, bevorzugen Nacktschnecken den frischen grünen Salat und geben keine Ruhe, bis sie ein Beet kahl gefressen haben. Man kann die Schnecken jeden Morgen und jeden Abend einsammeln, einen teueren Fangzaun oder ein paar indische Laufenten kaufen, aber eine Flasche Bier ist auch keine schlechte Idee. Das Bier am besten in ein Glas mit Schraubdeckel füllen, in den Deckel ein paar Löcher stechen und die Gläser dann im Boden am Gemüsebeet in der Erde vergraben. Sehr effektiv ist aber auch Kupfer, denn Schnecken können Kupfer nicht ausstehen. Hier hilft es, wenn die Kübel mit den Lieblingspflanzen mit einem Stück Kupferdraht umwickelt werden, um die Schnecken ein für alle Mal zu verscheuchen.

Blattläuse gehören ebenfalls zu den Schädlingen, die im Garten nicht so gerne gesehen werden. Da Blattläuse viele natürliche Feinde, wie zum Beispiel Vögel und Schlupfwespen haben, sollte man dafür sorgen, dass sich diese Feinde im Garten sehr wohlfühlen. Helfen kann aber auch, wenn man vor den Pflanzen, die man schützen möchte, Lavendel pflanzt, der kostet wenig, duftet himmlisch und vertreibt dazu auch noch die lästigen Blattläuse. Draht kostet nur ein paar Euro, aber der Draht kann, wenn er um die Blumenzwiebeln gewickelt wird, ein sehr effektiver Schutz gegen Mäuse sein, die nagen wollen.

Bildquelle: © d-jukic – Fotolia.com

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