In der Küche Strom sparen

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Wer heute seine Stromrechnung sieht und sich nicht darüber ärgert, der macht wahrscheinlich alles richtig, denn normalerweise ist die Stromrechnung ein Grund, um an die Decke zu gehen. Strom wird immer teurer und das besonders, seit die Bundesregierung nach dem Atomunfall in Japan beschlossen hat, die Atomkraft nicht mehr wie bisher zu nutzen. Die Stromkonzerne lassen sich dieses bis dato leicht verdiente Geld aus den Atommeilern, das jetzt nicht mehr fließt, von den Kunden teuer bezahlen, sie erhöhen kurzerhand die Preise und viele Menschen überlegen, wie sie effektiv Strom sparen können. Strom sparen ist einfach, wenn man weiß, wo am damit anfangen muss.

Spartipp 1: Gasherd günstiger als Elektroherd

Der meiste Strom wird, was nicht weiter verwunderlich ist, im Haushalt verbraucht. Sicher kann man die alten Glühlampen gegen neue Energiesparlampen austauschen, aber das ist noch lange nicht alles. Wer zum Beispiel vor der Wahl steht, einen Elektroherd oder einen Gasherd zu kaufen, der sollte sich für einen Gasherd entscheiden, denn das ist um einiges billiger als Strom. Wenn es aber keine Alternative zum Strom gibt, dann sollte man sich einen Induktionsherd kaufen, denn dieser Herd spart viel Strom, weil er sich automatisch abschaltet, wenn kein Topf und keine Pfanne mehr auf der Platte stehen. Zu den Töpfen sollte man auch die passenden Deckel kaufen, denn wenn die Deckel zu klein sind, dann verbraucht man im Schnitt 20 % mehr Energie und damit auch mehr Geld für den Strom.


Spartipp 2: Beim Backen Restwärme nutzen

Den Backofen vorheizen verbraucht auch eine Menge Strom und man sollte es nur machen, wenn es unbedingt erforderlich ist, wie zum Beispiel bei einem Hefeteig. Besser ist es, beim Backen die Restwärme zu nutzen und den Kuchen ein paar Minuten länger drin zu lassen. Wenn man zwischen Unter- und Oberhitze oder Umlufthitze wählen kann, dann sollte man sich immer für die Umluft entscheiden, denn das spart Strom, weil die Temperatur niedriger ist. Einzige Ausnahme, wenn man etwas mit einer krossen Oberfläche bäckt, wie beispielsweise ein Auflauf, dann ist die Oberhitze deutlich besser. Auch wer das Wasser für den Tee oder den Kaffee in einem Topf auf dem Herd zum Kochen bringt, der verschwendet Energie und teuren Strom. Hier ist der Kauf eines Wasserkochers eine deutlich bessere Idee, denn ein Wasserkocher spart eine Menge Strom.


Spartipp 3: Die richtige Position des Kühlschrankes

Sparen kann man aber auch, wenn es ums Kühlen geht, denn auch ein Kühlschrank arbeitet schließlich mit Strom. So sollten Kühl- und Gefriergeräte nie neben der Heizung postiert werden und auch direkt neben der Spülmaschine, dem Herd oder der Waschmaschine macht sich ein Kühlschrank nicht sehr gut, denn dann kostet er rund 5 % mehr Geld im Jahr an Strom. Grundsätzlich sollten Kühlschränke auch nicht zu nah an der Wand stehen, fünf bis zehn Zentimeter Platz sind optimal, wenn man bis zu 10 % Strom sparen möchte. Auch den Kühlschrank öffnen, die Butter rausnehmen und dann die Tür geöffnet lassen, um sich in aller Ruhe ein Brot zu schmieren, ist pure Stromvergeudung. In diesem Fall fließt die kalte Luft nach unten ab und der Kühlschrank muss wieder von Neuem beginnen zu kühlen. Das kostet richtig Strom.