7 Möglichkeiten um im Haushalt Geld sparen

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Im Haushalt Geld zu sparen, ist weniger schwierig, als man zunächst denkt.

Weniger Strom verbrauchen

Große Haushaltsgeräte wie Kühlschrank und Gefriertruhe sind für bis zu 20 Prozent des Stromverbrauchs verantwortlich. Sie können aber auch eher sparsam genutzt werden. Hat ein Gerät einen Lüftungsschlitz an der Rückseite, sollte es mit mindestens fünf Zentimetern Abstand zu jeder Wand stehen, damit die Luft zirkulieren kann. Praktisch ist es auch, diese Geräte an kühle Orte zu stellen, damit sie weniger energieintensiv kühlen müssen. Bei der Anschaffung sollte man auch darauf achten, dass man Haushaltsgeräte mit möglichst guter Energieeffizienzklasse kauft. Auch im Standby-Modus verbrauchen viele Haushaltsgeräte noch viel Strom. Nach dem Gebrauch sollte man also überall dort, wo es möglich ist, den Stecker ziehen.

Der richtige Anbieter

Ein Wechsel des Strom- und Gasanbieters macht sich direkt im Portemonnaie bemerkbar – mit bis zu 500 Euro und mehr im Jahr bei einem Zweipersonenhaushalt. Wenn man einen besseren Tarif findet, sollte man so schnell wie möglich wechseln. Hier zeigen Vergleichsportale die Möglichkeiten und Unterschiede auf. Beim Wechsel sind viele Sorgen überflüssig. Strom und Gas müssen nach dem Gesetz immer geliefert werden.

Auch die Telefonrechnung kann durch einen Wechsel enorm günstiger werden. Vergleichsportale listen Angebote, bei denen man im Jahr auf Einsparungen von bis zu 650 Euro kommen kann. Ein Wechsel wird zudem oft mit einem Sofortbonus attraktiver gemacht. Eine Überlegung ist auch wert, ob man überhaupt noch einen Festnetzanschluss und einen Festnetzanbieter braucht.

Sharing-Angebote

Mit dem Sharing soll dafür gesorgt werden, dass Ressourcen effektiver genutzt werden. Das kann von Autos über Lebensmittel bis hin zu Büchern nahezu alles sein. Beispielsweise bei Nahrung kann man auf Foodsharing oder kostenpflichtige Abgaben wie Too Good to Go zurückgreifen. Plattformen wie wifis.org bieten eine Vermittlung an, mit der man sich das WLAN teilen kann. Gleiches gilt für Kinderwägen, Haushaltsgeräte und Kleidung, für die sich zum Beispiel die Plattformen Fairleihen und frents.com etabliert haben.

Geplante Ausgaben

Zum Sparen wird immer auch ein Haushaltsbuch empfohlen. Darin setzt man sich einen Einkaufsrahmen für unterschiedliche Kategorien des Lebens wie zum Beispiel Nahrung, Freizeit, Kleidung und Haushalt. An einer Beispielrechnung wird diese Überlegung erst wirklich ersichtlich. So kann man für jede Person im Haushalt 5 Euro am Tag für Nahrungsmittel und Getränke einrechnen. Diese Tageskosten multipliziert man mit der Anzahl der Mitglieder des Haushalts und mit der Anzahl der Tage im Monat; zusätzlich kann man noch einen kleinen Puffer einplanen. Dieses Ziel im Haushaltsbuch muss man mit den tatsächlichen Einkäufen vergleichen. Oft aber spornt das Ziel ausreichend zum Sparen an.

Punktesammeln beim Einkauf

Punktesammeln ist heute allgegenwärtig. Wer die Angebote richtig nutzt, kann viel Geld sammeln. Das lohnt sich aber nur dort, wo man wirklich regelmäßig einkauft. Wenn es ein Angebot für die Treuepunkte gibt, sollte man dieses genau prüfen. Wenn man von der Qualität oder anderen Faktoren nicht wirklich überzeugt ist, sollte man besser die Finger davon lassen. Die besten Systeme sind solche, bei denen man mit den Punkten gleich wieder einkaufen kann.

Fahrrad statt Auto

Gerade auf kurzen Strecken lohnt sich das Fahrradfahren. Schließlich spricht dafür nicht nur der Umweltschutz, sondern auch bares Geld. Dabei kann man neben dem Spritverbrauch auch die Abnutzung des Autos einrechnen, und unter Umständen fallen auch Parkkosten ins Gewicht. Bei circa fünf Kilometern Weg zur Arbeit zahlt man am Tag einen Euro plus Parkkosten. Das macht mindestens 20 Euro im Monat – mit Parkkosten, die dann entfallen, kann man am Ende des Jahres zum Beispiel einen schöneren Urlaub oder tollere Weihnachtsgeschenke kaufen.

Kein Online-Shopping

Das Online-Shopping bietet uns einerseits die Möglichkeit, Preise zu vergleichen und die besten Angebote zu finden. Andererseits birgt es die Gefahr, dass man (zum Beispiel zum Erreichen eines Mindestbestellwertes) Dinge kauft, die man weder braucht noch haben möchte. Zum Schutz vor überflüssigen Ausgaben kann man spezielle Monate zum Fasten vom Online-Shopping einplanen. Damit konzentriert man sich auf die wirklichen Bedürfnisse und spart ganz nebenbei unter Umständen eine beträchtliche Summe Geld.

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