Tipps und Technik zum Wassersparen im Badezimmer

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kuechenarmatur-wasser-sparenToilettenspülung, Dusche, Badewanne, Waschbecken – Für die tägliche Routine im Bad muss eine beachtliche Menge Wasser aufgewendet werden. Rund 122 Liter Trinkwasser verbraucht ein Mensch hierzulande durchschnittlich am Tag. Davon allein 47 Liter für die Körperpflege. Beachtet man einige grundlegende Dinge, lässt sich der Verbrauch aber erheblich reduzieren. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern spart sogar Geld. Der folgende Ratgeber erklärt, wie sich der Wasserverbrauch effektiv regulieren lässt.

 

Bewusster Konsum

Um Veränderungen herbeizuführen, fängt man am besten bei sich selbst an. Das erfordert, sich des eigenen Handelns bewusst zu werden. Ein guter Anfang besteht darin, sein Konsumverhalten zu beobachten und zu hinterfragen. Wer die Waschmaschine zum Beispiel nur zur Hälfte füllt, verbraucht letztendlich doppelt so viel Wasser wie jemand, der die vollständige Füllmenge der Maschine ausnutzt.

Eine warme Dusche ist angenehm und wird gern in die Länge gezogen. Aber auch dabei steigt der Verbrauch. Es ist sinnvoll, das Wasser während des Einseifens abzustellen, damit es nicht ungenutzt in den Ablauf fließt. Ein heißes Bad ist vor allem in der kalten Jahreszeit eine Wohltat. Und wer den Luxus einer gemütlichen Wanne besitzt, möchte diesen natürlich nutzen. Hier gilt allerdings: Konsum sollte bewusst und in Maßen stattfinden. Eine Badewanne zu befüllen verbraucht weitaus mehr Ressourcen als ein durchschnittlicher Duschvorgang.

Es ist ratsam, den tatsächlichen und den eigentlich benötigten Komfort zu überdenken. So werden die Hände am Waschbecken ebenso sauber, wenn man sie mit kaltem Wasser wäscht. Kleine Umstellungen wie diese können eine Menge bewirken, ohne dabei den Alltag bemerkbar zu beeinträchtigen. Und wer einmal angefangen hat, sein Konsumverhalten bewusst zu überdenken, überträgt diese Einstellung auch auf andere Lebensbereiche.

 

Wassersparende Ausstattung und Einrichtung

Moderne Technik und die richtige Ausstattung helfen, den Wasserverbrauch zu senken. Wie bereits erwähnt, sollte beim Wäschewaschen die maximale Füllmenge einer Waschmaschine genutzt werden. Wer aber nicht regelmäßig ausreichend Kleidung oder Handtücher einer Farbe oder für das passende Programm zur Verfügung hat, dem gelingt dieser Ratschlag nicht. Die meisten modernen Modelle sind jedoch mit einer ECO-Funktion ausgestattet, die eine große Menge Wasser einspart.

Daneben gibt es eine große Auswahl an ressourcenschonenden Armaturen. Varianten mit einer sogenannten Sparkartusche senken den Verbrauch um bis zu 40 Prozent. Sie können sowohl am Waschbecken oder dem Bidet im Badezimmer als auch auf der Spüle in der Küche zum Einsatz kommen. Elektronische Wasserhähne mit Sensorfunktion reduzieren ebenfalls den Verbrauch, da nur dann Wasser fließt, wenn sich die Hände unter dem Waschbecken befinden.

Für die Dusche oder Badewanne stehen Thermostatarmaturen zur Verfügung, bei denen sich die Wassertemperatur auf das Grad genau einstellen lässt. Das hat den Vorteil, dass man kein Wasser dadurch verschwendet, vor dem Duschvorgang erst die richtige Einstellung finden zu müssen.

Moderne Spülkästen kommen mittlerweile mit 6 Litern Wasser aus. Für herkömmliche Exemplare sind 9 Liter üblich. Vor allem sollte man eine Spülung mit Spartaste installieren. Nach Betätigung der Spülung unterbricht diese den Spülvorgang durch erneutes Drücken. Andere Varianten verfügen über zwei Spültasten mit einer großen und einer kleinen Spülung. So kann je nach Bedarf die richtige Menge an Wasser in die Toilette fließen.

 

Defekte Geräte austauschen oder reparieren

Undichte Armaturen führen dazu, dass der Wasserhahn oder die Dusche tropft. Das ist nicht nur nervig, sondern verschwendet kostbares Trinkwasser. Und das nicht zu knapp: Auf den Zeitraum eines kompletten Jahres hochgerechnet, können dabei 800 Liter Wasser verloren gehen. Umso sinnvoller ist es, das Problem schnellstmöglich zu beheben. Generell neigen ältere Sanitärobjekte eher zu einem höheren Verbrauch, da sie meist nicht über die Sparoptionen verfügen, die durch den technischen Fortschritt entstanden sind. Eine neue Waschmaschine oder Armatur kostet zwar immer  Geld, kann die Kosten jedoch durch die Ersparnisse langfristig wettmachen. Wer weitere Tipps zum Wassersparen im Badezimmer möchte, findet diese im Ratgeber von calmwaters.de.

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